Wirkung von Huf und Sattel auf Rittigkeit und Gesundheit von Pferden
21.04.2012
22.04.2012
FFP-Praxis-Seminar in Neumühle an der Alsenz
Der Sattel ist das entscheidende Bindeglied zwischen Reiter und Pferd – und steht damit häufig im Vordergrund von Diskussionen. Ähnliches gilt für die Bearbeitung der Hufe, denn: Ohne Huf kein Pferd. Beide wichtigen Themenbereiche stehen im Mittelpunkt des FFP-Kurses am 21.und 22. April in Neumühle. Die zweitägige Fortbildungsveranstaltung aus der Reihe „Kurse zur Pferdegesundheit“ wird veranstaltet vom FFP e.V. (Verein zur Förderung der Forschung im Pferdesport).
Die Referenten spannen einen interessanten Themenbogen: Sabine Ellinger widmet sich der Ausbildung von Pferd und Reiter. Ihr Thema: Pferde über den Rücken arbeiten – wie Ausbildung, Hufbearbeitung und Reitausrüstung Hand in Hand gehen müssen. Welche Anforderungen an einen Sattel zu stellen sind und was dabei hinsichtlich der Hufstellung und Biomechanik des Pferdes zu berücksichtigen ist, wird Urban Truniger erläutern. Er schloss 1990 seine Lehre als Sattler in der Schweiz ab und gründete 2002 nach seiner Meisterprüfung die Sattlerei Equinomic. Jürgen Jäger ist Reiter und Hufbeschlagschmied. Er analysiert, welche Rückschlüsse Form und Stellung des Hufes auf den Bewegungsablauf zulassen. Zum Schluss wird Tierärztin Daniela Danckert auf die Häufigkeit und Art von Krankheiten durch Hufbearbeitung, Ausrüstung und Ausbildung eingehen.
Das Seminarangebot hat einen besonders großen Praxisbezug und richtet sich an Reiter, Trainer, Tierärzte sowie Therapeuten. Im direkten Austausch mit Referenten und Teilnehmern lassen sich wertvolle Erkenntnisse für die eigene Arbeit mit dem Pferd gewinnen.
Weitere Informationen, ein detailliertes Programm und Anmeldungen erhalten Interessenten bei: Hans-Dieter Molitor, Tel. 0151-59119042 oder im Internet unter: www.ffp-ev.de